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Wo Ist Die Zeit Geblieben?

Wo ist die Zeit geblieben?

Wo ist die Zeit geblieben ?

Unglaublich. Da sind seit dem letzten Blogeintrag doch tatsächlich bereits 3 Wochen vergangen. Drei Wochen, in denen so unglaublich viel und doch zeitgleich auch so unglaublich wenig passiert ist. Das klingt jetzt paradox. Mag sein, doch irgendwie spiegelt es die Situation recht gut wider. Auch hat es einige Ortswechsel gegeben, von denen hier berichtet werden wird.

Wie wir im letzten Blogbeitrag Irgendwo im Nirgendwo beschrieben hatten, fuhren wir ins Gebirge und trafen dort wieder auf den lieben Philipp mit seinem MAN G90 sowie Robby und Stefan von Campofant.com mit ihrem total stylischen Mercedes Benz 911 Kurzhauber. Die Stelle mitten im Gebirge hatte so total ihren eigenen Reiz. Es ging, wie bereits beschrieben, von einer sehr steilen und kurvenreichen, aber immer noch asphaltierten Straße, die unser Fienchen teilweise nur mit Tempo 25 heraufkraxeln konnte, nach rechts ab und über einen noch steileren geschotterten Weg etwa 1 km weiter ins Gebirge hinein.

Dort war dann ein kleiner ebener Bereich auf einer „Kreuzung“, wo wir vernünftig und eben stehen konnten.

Wir standen hier dann insgesamt 11 Nächte total einsam inmitten der Natur. Emily (die liebenswerte Hündin von Robby und Stefan) und Luna, unsere beiden Hausmaskottchen, konnten völlig ungestört herumtollen und sich die Frühlingssonne auf ihren Hundebauch knallen lassen.

 

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Tobende Hunde

Auch wir konnten bei tollem Wetter unsere Seelen mal so richtig baumeln lassen.

Gitarrenspielerin

Ich zückte endlich meine Gitarre, dann jedoch recht schnell merkend, dass meine Fähigkeiten, dieses Instrument betreffend recht … übersichtlich geworden waren. Natürlich musste das Ganze vorher noch dokumentiert werden.

Gitarrenspieler werden fotografiert

Ich entschied dann doch recht schnell, dass ich keine zweite Joan Baez werden würde und holte statt dessen meine Tin Whistle hervor und gemeinsam mit Stefan intonierten wir eine ganze Weile lang wundervolles Liedgut, bevor es durch die dann untergegangene Sonne doch zu kalt zum draußensitzen geworden war.

Auch gab es Gelegenheit, einige tolle Momente digital festzuhalten.

Portugals Bergwelt, die Täler noch im Nebel

Die Tage vergingen und nach fast zwei Wochen zogen wir dann auch weiter.

Gruppentreffen Leben im Wohnmobil 2018

Wir trafen schon am Freitag ein und waren nicht die ersten. Es war schön, so viele Menschen (teilweise wieder) zu treffen, die auch im Wohnmobil leben und die Welt ihr Zuhause nennen.

Wir stellten uns alle mitten auf eine sehr große Schotterfläche und trafen dort auch auf Sonni und Ernst, mit denen wir uns auf Anhieb super verstanden. Ihr riesiges rollendes Daheim oder besser gesagt der freie Platz davor bildeten auch bald das Zentrum aller im Umkreis stehender Wohnmobilisten.

Gruppentreffen leben im Wohnmobil 2018

Wir hatten hier einige schöne Tage mit vielen neuen Gesichtern und beim Treffen von und Klönen mit sehr lieben Menschen.

Auch hatten wir die Gelegenheit, ein wenig in einer etwas abseits gelegenen verlassenen Siedlung herumzustöbern, wo wir auch einige Fotos machen konnten. Eine Auswahl unserer Lost Places findest Du in dieser Galerie.

Lost Places Pereiro, Portugal

Unterhalb der Wasserlinie

Nach einigen Tagen, gefüllt von Jubel, Trubel, Heiterkeit, Lagerfeuermusik und -gesängen zog es uns weiter zu einem kleinen Stausee, wo wir, zumindest wenn man die Örtlichkeit in Googlemaps betrachtet, mitten im Stausee standen. Natürlich hatten wir unser Fienchen nicht zu einem Amphibienfahrzeug umgebaut, sondern standen, bedingt durch den chronisch niedrigen Wasserstand des Stausees auf einer kleinen ehemaligen Insel, die jetzt allerdings über Landwege zu erreichen war.

Ein herrliches Fleckerl Erde. Die Hunde konnten frei und ungehindert herumtollen, wo sollten sie auch hin. Weit und breit keine Gefahrenquelle erkennbar. Und das Ganze nur etwa 40m von der Wasserkante entfernt, so dass auch das kühle Nass ausgiebig gekostet und bebadet werden konnte. Von Seiten der Hunde natürlich.

Luna war teilweise kaum noch aus dem Wasser herauszuhalten. Und wenn, dann war sie bestimmt gleich wieder drin.

Auch bot der See wahnsinnig viel Auslauf für Mensch und Hund.

Wir nutzten die Zeit nicht nur zum Ausruhen, sondern auch, um notwendige „Dinge“ zu erledigen. Hier übten wir uns in der Kunst der Signalflaggenkunde

Und doch war genügend Zeit zum Chillen vorhanden. Bis…

ja bis eines Nachmittags die GNR (Guarda Nacional Republicana) in Form von zwei recht netten Polizisten aufkreuzte und nach dem Rechten sah.

Da es hier keinen Rechten gab, gab es auch nichts zu bemängeln.

Dachten wir.

Nachdem Sie bereits umgedreht hatten und weggefahren waren, kehrten die beiden nach kurzer Zeit noch einmal um und forderten uns nett, aber bestimmt auf, den Ort zu verlassen, da wir unterhalb der Wasserlinie des Stausees standen.

Wahrscheinlich wussten Sie mehr als wir und wahrscheinlich wären die Zufahrtswege bei einem möglichen Regen unpassierbar geworden (zumindest für Wohnmobile und wir hatten ja eines in unserer Gruppe).

Also machten wir uns auf und von dannen und verbrachten die Nacht an einem nahegelegenen Platz oberhalb der Wasserkante, wo wir haben stehen dürfen.

Am nächsten Tag machten wir uns auf die Suche nach einem anderen schönen Örtchen, wo wir nette Tage verbringen können und fanden es an einem Stausee weiter nördlich.

Doch darüber wird dann der nächste Blogeintrag berichten.

Stay tuned… 🙂

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