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Ne Steife Brise

Ne steife Brise

Irgendwas ist immer. Ich sollte jeden Blogbeitrag anfangen mit: Irgendwas ist immer, denn irgendwas ist immer. Im Moment stehen wir noch immer am Stausee und wollten eigentlich das schöne Wetter noch eine Weile lang genießen, da kam plötzlich Wind auf. Nicht nur Wind, nein auch Sturm. Nicht nur Sturm, sondern auch Sturm mit Regen. Nicht nur Regen, sonder Sturm mit wolkenbruchartigen Wasserdarniderkünften. Eine steife Brise halt.

Und so kommt es, dass die Tage weniger von den Worten: „Sonnenschein genießen“ und um so mehr von dem Begriff „Ausharren“ bestimmt sind.

Wir stehen hier mit lieben Freunden und versuchen, das schlechte Wetter irgendwie zu überbrücken.

Weltenbummlerinnen.de
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Vor einer Woche nutzten wir die dann doch ab und an vorkommenden Regenpausen und und sonnten uns so vor uns hin, ….

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….als plötzlich ein Geländewagen vor uns anhielt und der Fahrer ausstieg. Er war der englischen Sprache mächtig, was unsere Kommunikation doch sehr vereinfachte. Er teilte uns mit, dass in einer Woche, also heute, eine Rallye stattfinden wird und wir mutmaßten, dass wir deshalb weggeschickt werden. Doch weit gefehlt, er wollte uns nur sagen, dass wir eventuell morgens geweckt werden und empfahl uns, unsere Wägelchen  ein paar Meter weiter nach hinten, weg von der Rallyestrecke zu parken, damit wir keine eventuell hochwirbelnden Steine abbekommen.

Natürlich versprachen wir, uns wie empfohlen zu verhalten.

In der Folgewoche nun, als das Wetter immer schlechter und unbeständiger wurde, gab es trotzdem Gelegenheit, Spass mit Hunden zu erleben.

Luna machte Männchen…

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… und kaute ihrer Freundin Emmi täglich ein Ohr ab, welches auf wundersame Art und Weise über Nacht wieder nachzuwachsen schien, denn am nächsten Morgen war es wieder da.

Foto: campofant.com

Sturm kommt auf

Am Dienstag dieser Woche nun windete es am Abend seit Stunden richtig doll, so dass unser Fienchen ab und an ein bischen ins Schwanken geriet. Regen peitschte gegen die Schreiben und verhindete das Öffnen der Fenster, wollte man nicht gleich eine Überschwemmung riskieren.

Seit Stunden schon lag Luna auf ihrer Kuscheldecke und machte auch so überhaupt keine Anstalten, etwas anderes tun zu wollen.

Vorsichtshalber öffneten wir aber mal die Hecktür, so dass sie Gelegenheit gehabt hätte, raustutapsen und ihre Geschäfte zu erledigen.

Neugierig stand sie auch auf, steckte ihre lange Hundenase durch den Türspalt nach draussen und blieb so mehrere Minuten lang stehen.

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Wahrscheinlich wartete sie auf besseres Wetter, welches sich jedoch nicht abzeichnete. Also drehte sie irgendwann um, nur um sich wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung – dem Kuscheln auf der Decke – zu widmen.

Wie schon erwähnt, wechselte das Wetter häufig seinen Aggregatzustand und wir wurden bei Spaziergängen nicht nur einmal nass. Zwischenzeitlich blieb aber immer mal Zeit für das eine oder andere Foto.

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Und gestern Abend nun, nachdem wir vom Einkaufen und Wassertanken wieder zurückgekehrt waren, parkten wir gleich ein paar Meter weiter hinten, um nicht heute morgen so früh aufstehen zu müssen.

Wir merkten recht schnell, dass unser neuer Parkplatz eher den Charme einer großen Pfütze verströmte, als vernünftig befestigt zu sein. Seis es drum, sagten wir und zunächst noch, nicht so wirklich ahnend, dass die letzte Nacht nochmal reichlich Wassergeschenke von oben bereithalten sollte.

Die nun folgende (gestrige) Nacht war geprägt von Sturm, Regen und Hundegebell dreier wie wir vermuten vergessener Jagdhunde. Gestern wurde hier gejagt und gegen Abend stromerten drei Fellnasen um die Fahrzeuge herum und bellten, was das Zeug hielt.

Natürlich ließ das auch Luna nicht kalt und so tapste sie fast die ganze Nacht unruhig hierhin bald, bald dorthin. Das verursachte auch so leichte Schlafstörungen bei den Nichtfellnasen im Fienchen, die daraufhin heute morgen auch noch sehr müde waren.

Die Rallye

Gegen 9 Uhr ging es dann los. Keine Absperrbänder, keine gesperrten Straßen, keine Streckenposten…. die Rallyeteilnehmer bahnten sich ihren eigenen Weg und uns gelang es, ein paar Fotos zu schießen.

Rallye Am Stausee In Portugal - Weltenbummlerinnen.de
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Jedenfalls hatten wir uns geeignete Sitzmöglichkeiten bereitgestellt, um das ganze Spektakel fotografisch einzufangen.

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Nachdem die Rallyeteilnehmer nun vermutlich alle nach Erfüllung ihrer Aufgaben bei gutem Essen und Trinken ihre Erfolge feierten, fuhren wir auf unseren ursprünglichen Stellplatz zurück. Gut, dass wir Allradfahrzeuge haben 🙂

stay tuned… es bleibt spannend

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