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Moppeln Mit Belcanto

Moppeln mit Belcanto


Moppeln mit Belcanto, was ist denn das für eine blöde Überschrift?


Nun mal langsam. So blöde, wie es klingen mag, ist es nämlich gar nicht.

Doch von Anfang an.

Nachdem wir drei Tage lang eine bis zum Weltraum reichende dicke Wolkendecke und pro Quadratmeter mindestens 300 Liter Regen abbekommen haben, ist unsere Batteriekapazität dann doch etwas erschöpft.

Und so entschließen wir uns, einen Moppel [für die Nichteingeweihten = Stromgenerator] zu kaufen. Doch wo in Portugal kann man denn bloß so ein Teil bekommen.

Wir haben uns auch schon einen bestimmten ausgesucht. Ein Honda 10i soll es sein. Klein, handlich, möglichst leise und leistungsstark. Also fragen wir kurzerhand einen Freund, der auch ein solches Teil sein eigen nennt, bzw. nannte, denn er benötigte seinen nicht mehr und wir werden uns schnell handelseinig.

Um an die motorisierten Amperestunden zu gelangen, müssen wir allerdings viele Kilometer bis fast in die Algave zurücklegen. Samt einer Übernachtung an „unserem“ Stausee vom letzten Winter. Und den Weg wieder zurück.

Das ist dann doch irgendwie ziemlich anstrengend, aber nun können wir bei Bedarf mal eben ein bischen Krach machen und den Moppel anwerfen, wenn der Strom knapp wird.


Und was hat das jetzt mit Belcanto zu tun?


Auch hier muss ich etwas weiter ausholen.

Heute habe ich mir mal wieder die Zeit gegönnt, einem sehr vernachlässigtem Hobby zu frönen. Dem Hören klassischer Musik.

Ich kann nur sagen, ich genieße es, mich Ende November draußen hinzusetzen und mich von den Strahlen der so langsam herabsinkende Sonne verwöhnen zu lassen. Nachmittags ist auch die Gefahr eines Sonnenbrandes nicht mehr so groß 🙂

Genießen der Herbstsonne - Weltenbummlerinnen

Mit dem iPad auf den Knien kann ich in einer unglaublichen natürlichen Qualität und in einer tollen Naturumgebung meinen Lieblingskomponisten hören.

Bellini. Vincenzo Bellini. Eben jener Bellini, welcher Anfang des 19. Jahrhunderts den Ausklang des Musikstils des Belcanto mitgestaltet hat. Seine Kompositionen sind einfach nur wunderschön anzuhören. Herzerwärmend. Wenngleich in italienischer Sprache, die für mich die schönste Sprache der Welt ist (obwohl ich sie leider nich spreche), ist es ein Ohrenschmaus, sich die Arien von „Norma“ oder insbesondere von meiner Lieblingsoper „La Sonnambula“ zu genießen. Ich höre sie über Spotify, hier auch der CD-Link von La Sonnambula.

Und so hörte ich halt Belcanto, um das Geräusch des Moppels zu übertönen.

Moppeln mit Belcanto.

Stay tuned… es bleibt spannend.


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