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Mission: Black Pearl – Katze Aus Dem Sack

Mission: Black Pearl – Katze aus dem Sack

Beitragsserien: Mission: Black Pearl
  • 1.Mission: Black Pearl – Katze aus dem Sack

Nun ist es endlich soweit und wir werden die Katze so langsam aus dem Sacke heraushüpfen lassen. Haben wir in den letzten Posts schon einige Andeutungen fallen lassen, machen wir den Sack der Erkenntnis heute ein klein wenig weiter auf. Dieses Jahr wird es hauptsächlich um eine neue Mission gehen.


Mission: Black Pearl


Wie sich einige schon haben denken können, wird es einen Nachfolger für´s Fienchen geben. Der Grund hierfür ist schnell erklärt. Wir hatten uns damals für den Ausbau des Fienchens entschieden, weil wir mit ihm die Winter in sonnigen Gefilden verbringen und den damit einhergehenden grauseligen Temperaturen in Deutschland entfliehen wollten. Aufgrund der durchschnittlichen Schneckengeschwindigkeit vom Fienchen und der sich hieraus resultierenden Reichweite, hätten diese Überwinterungsziele im Bereich Südeuropa gelegen. Hierfür ist das Fienchen ein super-duper-wundervolles Gefährt. Zuverlässig, entschleunigend, überall hinkommend. Und wir würden auch weiterhin die Dienste des Fienchens in Anspruch nehmen, wenn….., ja wenn sich unsere Langzeitpläne nicht verändert hätten.


Fienchen 2.0 ?


Wir werden nach jetziger Planung noch viele Länder bereisen, die außerhalb des eben benannten Gebietes liegen werden. Wir werden nämlich auf Weltreise gehen. Ihr wisst schon: Länder, Menschen, Abenteuer und so.

Aber bei langen und vor allem weiten Reisen spielt auch immer der Gedanke an eine eventuelle Ersatzteilversorgung mit hinein. In Europa ist es sicherlich nicht das unbedingte Problem, irgendein Ersatzteil fürs Fienchen noch irgendwo zu ergattern, immerhin sprechen wir hier vom Baujahr 1974. Das wird machbar sein. Es gibt genug Liebhaber rund um den Steyr 680, die zum Teil sehr außergewöhnliche Problemlösungen herausgefunden haben, falls mal ein Ersatzteil nicht mehr vorhanden sein sollte.

Doch wenn wir vielleicht kurz vor Wintereinbruch irgendwo in Feuerland stehen und uns die dort tanzenden Pinguine anschauen, dann möchten wir nicht wegen einer zum Beispiel defekten Kupplung die nächsten 8 Monate im fast ewigen Eis verbringen und einen transkontinentalen Ersatzteilsuche-und-Verschiffungs-Auftrag starten. Dann sollten wir in irgendeiner Werkstatt auch möglichst schnell ein entsprechendes Teil erhalten können.

Darum wird es einen Nachfolger fürs Fienchen geben (müssen), wollen wir denn unsere Pläne verwirklichen.


Trommelwirbel: Es wird eine Black Pearl geben


Wieso denn jetzt Black Pearl? Die kennen wir doch aus so manchen Filmen mit einem entsprechenden Kapitän Jack.

 

Genau dieser Name hat uns auch inspiriert, da die Pearl etwas besonderes ist. Ebenso wird unsere Black Pearl etwas Besonderes für uns sein. Das Zuhause, um damit in die Welt hineinzufahren. Zwar nicht unter schwarzen Segeln, aber immerhin auf schwarzen Reifen

 

Und die Fahrzeugfarbe? Na ja, nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Und ob es nun ein dunkles vornehmes schwarz werden wird, ist noch nicht entschieden und steht noch in den Sternen.

Auf jeden Fall können wir seit einiger Zeit ein Allradvehikel unser Eigen nennen.


Eine 30 Jahre alte Feuerwehr


  • Wir wollen nichts Neues haben.
  • Wir wollen keinen elektronischen Schnickschnack.
  • Nicht die Wahrscheinlichkeit eines kompletten Systemausfalls, nur weil irgendwo eine Blinkerlampe defekt geworden ist.
  • Wir brauchen ein zuverlässiges Fahrzeug, welches auch überall auf der Welt repariert werden kann. Nicht nur in Fachwerkstätten mit entsprechenden elektronischen Fehlerausleseequipement.
  • Wir wollen ein Fahrzeug haben, welches herstellerseitig noch auf „Ewige Lebensdauer“ ausgelegt worden ist.

Und wenn man in dieser Hinsicht auf dieser Anforderung herumdenkt, bleibt weltweit eigentlich nur ein Fahrzeug mit einem guten Stern. Ein Mercedes Benz mit einem Baujahr vor etwa 1995, denn um diese Zeit herum kam man wohl – was man so hört – auf die Idee, Fahrzeuge nicht mehr für die Ewigkeit zu bauen, sondern die Haltbarkeit auf die durchschnittliche Nutzungsdauer anzupassen.

 

Mercedes Benz 1222 AF

 

Und schon kommen wir zu unserer Kaufentscheidung:


Mercedes Benz 1222 AF


Wir hatten uns eigentlich schon auf eine längere Suche eingestellt, da wir unbedingt ein kurzes Fahrerhaus haben wollten. Denn wir wollen einen möglichst langen Kofferaufbau realisieren. Doch wie es der Zufall will, erhalten wir eines schönen Tages einen Anruf von einem lieben Menschen, der unser Fahrzeug umbauen wird.

Ich habe das perfekte Fahrzeug für Euch gefunden. Es sieht aus, wie aus dem Laden. Am liebsten möchte man sich die Schuhe ausziehen, bevor man das Führerhaus betritt. Ohne Rost, Super gepflegt.

Kann es wirklich solche Zufälle geben? Oder sind diese Zufälle das, was uns zufällt?

Mercedes Benz 1222 AF Innenansicht

Natürlich haben wir kurz einige Eckdaten erfragt und dann gleich zugesagt.


Und wie sehen diese Eckdaten jetzt aus?


Mercedes Benz 1222 AF (steht für Allrad Feuerwehr), ein ehemaliger Rüstwagen

Baujahr 12.12.1988

159KW / 220 Pferde unter der kurzen Haube

Seilwinde

ABS

Hubraum 10,8 Liter aus 6 Zylindern

KM-Leistung

Tacho MB 1222AF


 

Die Farbe ist ja völlig falsch


Ja klar, feuerwehrfarben wird die Pearl nicht werden. Denn schließlich wollen wir uns ja auch verstecken…. hinter irgendwelchen Hecken…. und da kommt leuchtendrot nicht so gut. 🙂

MB 1222 AF Seitenansicht

 

Bei der Farbwahl sind wir uns noch nicht so ganz einig, momentan gehen unsere Wünsche in diese Richtung:

RAL 1035 Perlbeige

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RAL 7006 Beigegrau

RAL 7048 Perlmausgrau

Während die Farbwahl noch geklärt wird, beginnt demnächst der Umbau, die Black Pearl wartet schon ungeduldig darauf, das es irgendwann auf große Fahrt gehen wird.

 

Wir werden in dieser Reihe über den Ausbaustand berichten, einzelne Gewerke vorstellen und irgendwann zu einer Roomtour in der Black Pearl einladen.

Stay tuned… es bleibt spannend

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