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Goldener Oktober

Goldener Oktober


Goldener Oktober – Da machen wir mit


Als wir unseren Übernachtungsplatz in Spanien verlassen, stellen wir ziemlich schnell fest, dass nicht jeder Supermarktparkplatz, der eine Einfahrt hat, auch über eine Ausfahrt verfügt. Und so muss mich Lyggie nach erfolgtem Einkauf, im dichten Verkehr rückwärts wieder herauslotsen, da wir hier ja keine Wurzeln schlagen wollen.

Spanien ist für uns jetzt nicht so spannend und das Fienchen schnallt mal wieder die Schnellfahrsocken unter.

Und so bringen wir im Schnelldurchlauf viele Kilometer hinter uns und nutzen die schönen Autobahnen. Doch als wir dann näher Richtung Portugal kommen, steht da irgendwie ein Gebirge im Weg. Hier geben sich Wolken, Kurven, Steigungen und echte Gefälle ein Stelldichein und senken unsere Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich.

Wenn man kaum die Hand vor Augen sehen, Kurvenverläufe deshalb nicht abschätzen und auch den weiteren Straßenverlauf, ob er nach oben oder steil nach unten geht so gar nicht absehen kann, bleibt für uns Flachlandtiroler ohne echte Bergerfahrung nur die Reduzierung der Geschwindigkeit. Und so schleichen wir, oftmals von großen und schnellen LKW überholt, die die Strecke wahrscheinlich drei Mal pro Woche fahren, über das Gebirge und machen Platz, wann immer es geht.

Das muss man den anderen Verkehrsteilnehmern hier zugute halten. Es beschwert sich niemand, keiner hupt (außer zum Grüßen).


Kaum in Portugal, scheint die Sonne


Kaum lassen wir das Gebirge hinter uns, müssen wir feststellen, dass die Handy-Wetter-App doch recht hat. Zeigt sie auf spanischer Seite Mistwetter an, soll in Portugal die Sonne scheinen. Wir glauben das nicht, bis wir es selbst erleben.

Und nach einigen weiteren Kilometern, die sich allerdings irgendwie hinziehen, da wir schon ein gutes Stück weg zurückgelegt haben, kommen wir an unserem Ziel an. Einem sehr nett gelegenen Stausee, wo bereits einige liebe Menschen mit ihrem rollenden Zuhause stehen. Hier sind wir richtig, denn diese lieben Menschen wollen wir besuchen.

Nach einem herzlichen Hallo suchen wir uns einen Platz direkt am Wasser, den wir für die nächsten 14 Tage auch nicht mehr verlassen wollen

Doch wie das so ist mit den Vorplanungen kommt uns etwas in die Quere.


Hurrikan Leslie


Leslie, ein Hurrikan hierzulande nie gekannter Stärke zielt auf seinem Weg über den Atlantik direkt auf uns zu. Und es werden Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h vorhergesagt.

Da wir natürlich so gar keine Erfahrung haben, wie sich das Fienchen bei diesen heftigen Windböen verhalten wird, entschließen wir uns, gemeinsam mit unseren Nachbarn unseren doch sehr exponierten Ort zu verlassen und einige hundert Meter weiter hinter einem Bergrücken Schutz zu suchen.

Wie sich letztlich herausstellt, ist das gar nicht notwendig gewesen, da LESLIE viel weiter nördlich, als vorhergesagt, auf Portugal trifft und wir nur ein laues Lüftchen abbekommen.

Aber besser so, als irgendwie anders.

Wir nutzen die Gelegenheit, um uns in die Überlauftunnel des Stausees hineinzuwagen. Das ist jetzt nicht gefährlich, nur geht es ein Stückchen ziemlich steil bergab, was erhöhte Anforderungen an unsere Crocs stellt. In diesem Überlauf machen wir dann ein paar Fotos, bevor es wieder zurück zum Stausee geht.


Reifenwechsel in Portugal


Als wir so an einem der nächsten Tage beim Fienchen stehen und uns über Reifendimensionen und Profile unterhalten, bemerken wir einen großen Riss in der seitlichen Lauffläche des hinteren linken Reifens.

Da wir nicht wissen, wie sich dieser Riss bei weiteren Fahrten verhält, entschließen wir uns, den Reifen gegen das Reserverad zu tauschen.

Gesagt, getan. Und dank der tatkräftigen Hilfe von Wolfgang und Klaus gelingt das auch trotz einiger Tücken mit der Winde in Rekordzeit.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an euch Beide für die Hilfe.

Die folgenden Tage laden einfach zum Fotografieren ein. Ein Sonnenuntergang ist schöner, als der vorherige und so kann man in Ruhe und Gelassenheit chillen. Hier noch einige Impressionen

stay tuned… es bleibt spannend…..

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Sehr schön, so ein textreiches und bebildertes Update eurer Reise zu sehen.
    Hab mich schon gefragt, wo genau ihr gerade wohl steckt.
    Macht ihr zukünftig auch was auf Instagram?
    Lieber Grüße! 🙂

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