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Wir wurden mehrfach gefragt, welche Kameras wir für unsere Fotos, die ja doch dem einen oder anderen zu gefallen scheinen, benutzen.


Nikon – Spiegelreflexkamera, was denn sonst?


Kennt ihr den Speeddating-Witz unter Fotografen?
Kommt ein Typ zum Speeddating, setzt sich an den Tisch, an dem bereits eine Fotografin sitzt:

Fragt sie: Nikon oder Canon?
Frag er: Wie bitte?
Sagt sie: Der nächste bitte….. 🙂

So war das früher halt. Man legte sich fest. Entweder gehörte man zum Canon-Lager oder man lebte in seiner Nikon-Welt.

Beides war, ideologisch bedingt, unvereinbar.

Wir gehörten selbstverständlich in die Nikon-Welt. Denn dort gab es immer schon die besseren Kameras. 🙂

Und so schleppten wir kiloweise Fotoequipement durch die Gegend. Riesige Kameras, noch größere Objektive und schwerste Fototaschen waren hierhin bald, bald dorthin zu transportieren.

Das war auch erforderlich, denn es gab ja nichts bessere. Klar, irgendwann hielt der PC Einzug in jeden Haushalt und man veröffentlichte seine Fotos nicht mehr auf mehreren Quadratmeter großen Plakaten, sondern vornehmlich auf dem 1920×1080 Pixel Bildschirm. Doch das machte nichts. Denn es gab ja nichts besseres.

Bis Fa. Olympus sich erdreistete, eine High-End-Profi-Kamera auf den Markt zu bringen, welches ein neues Sensorformat bedient

Micro Four Third. MFT. Ihr Name:


Olympus  OM-D  E-M1


Im Sensorformat 3:4 finden so viele Pixel Platz, dass es absolut locker für Bildschirmauflösungen und auch für quadratmetergroße Ausdrucke reicht.

Und so kam immer mehr die Frage auf: WTF, warum schleppen wir die ganze Spiegelreflexausrüstung herum, wenn es doch bei nahezu gleicher Qualität auch viel leichter geht.

Und wie das halt so ist, mit kleinen fiesen bohrenden Fragen… irgendwann war es soweit und wir verkaufen die NIKON-Ausrüstung und steigen komplett um ins MFT-Lager.

Hier möchten wir einen Überblick über unsere Ausrüstung geben, Empfehlungen aussprechen und Tips loswerden.

Doch eines Vorweg: Das Wichtigste beim Fotografieren befindet sich hinter der Kamera. Es gibt unzählig viele tolle Fotografen, die mit zweitklassigen Kameras perfekte Bilder zaubern. Wenn wir uns alleine die älteren Fotos von Steve McCurry ansehen, da findet man überall Bildrauschen. Aber das macht überhaupt nichts, denn die Bilder sind an sich schon perfekt.

Wer also denkt, dass er allein durch eine super Ausrüstung auch super Fotos macht, sollte seine Einstellung noch mal hinterfragen. Sicherlich ist eine tolle Ausrüstung sehr hilfreich, aber nicht unbedingt Voraussetzung.


Unsere Kameragehäuse


Wir haben uns für zwei identische Kameras entschieden, was die Handhabung sehr erleichtert.

Zum damaligen Zeitpunkt was die E-M1 Mark 1 das Non-Plus-Ultra. Darum haben wir uns auch zwei Bodys gegönnt. Zwischenzeitlich gab es ein Update zur E-M1 Mark 2, welche noch bessere Werte und einige interessante Sonderfunktionen aufweist, doch werden wir auf den für Januar 2019 angekündigten Nachfolger des Nachfolgers, die dann eventuell E-M1 Mark 2 oder E-Mx heißen wird.

Möglicherweise wird diese E-Mx aber vom Volumen her zu groß ausfallen, da sie an der Unterseite noch eine weitere Auslöseleiste erhalten soll. Dann werden wir im Sommer doch auf die E-M1 Mark 2 umsteigen.


Glasscherben bringen das Glück


Glas oder Scherben werden gerne als Synonyme für Objektive benutzt.

Die beste Kamera bring nichts vernünftiges zu Stande, wenn die Objektive grütze sind. Und darum haben wir uns ziemlich lange unsere Köpfe zerbrochen, welche Objektive für uns sinnvoll sind. Diese werden wir hier vorstellen.

Teilweise waren Objektive noch nicht in einer besseren Ausführung auf dem Markt, so dass wir uns mit einfacheren Ausführungen zufrieden geben mussten. Diese werden wir aber in der nächsten Zeit gegen die Besseren austauschen, da wir unsere fotografische Zukunft im MFT-System sehen.


Immerdrauf: Olympus Zuiko 12-40mm 2.8 Pro


Das ist unser Standardobjektiv. Wenn wir nur mit einer Kamera und kleinem Gepäck losziehen, ist das drauf. Extrem scharf, universell einsetzbar. Das Objektiv mit einem B+W Skylightfilter als Objektivschutz abgesichert. Wenn man mal wo gegen schlägt, ist nicht gleich das ganze Objektiv hin.


Teleobjektiv M.Zuiko Digital ED 40-150 mm 1:4.0-5.6


Als zweites Objektiv hatten wir uns damals ein sehr günstiges Teleobjektiv zugelegt, welches aber ganz gute Werte aufwies.

Zwischenzeitlich sind neue Objektive auf dem Markt erschienen und wir werden uns diesen Sommer ein besseres, wenngleich teureres Objektiv zulegen:


Teleobjektiv Panasonic H-RS100400E Leica (100-400mm/F4.0-6.3)


Hiermit wird ein großes Loch in die Fotokasse hineingerissen, doch wir haben bei den vielen vielen Fotos mit dem 40-150mm gemerkt, dass am Ende des Fotos immer noch ein bischen mehr gegangen wäre. Und dieses bischen mehr möchte man irgendwann auch haben…..


Weitwinkelobjektiv Lumix Vario 7-14 mm Blende 4


Natürlich braucht man auch umgehend ein Weitwinkelobjektiv, das Lumix war gerade erschienen, das Olympus sollte noch ein halbes Jahr „auf dem grossen Teich“ schwimmen. Daher haben wir uns für das fast so gute Lumix entschieden. Wir ihr an unseren Fotos sehen könnt ist es nicht wirklich ganz schlecht 🙂

 

und doch könnten wir uns sehr gut mit dem Gedanken an eine Anfangsblende 2.8 anfreunden. Mal sehen, vielleicht kommt im Sommer ja ein internes Upgrade auf das


Weitwinkelobjektiv Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14 mm 1:2.8 Pro


 

denn das würde unserer Fotoausrüstung ziemlich gut zu Gesicht stehen.


Lieblingsportraitlinse: Panasonic H-NS043E LEICA DG NOCTICRON 42,5 mm/F1.2 ASPH


Doch kommen wir jetzt zu meiner Lieblings-Portrait-Linse. Das Leica Nocticron.

Das muss man einfach mal ausprobiert haben. Mit Offenblende, Sprich Blende 1.2 knackescharfe Fotos hinzubekommen, das ist schon eine Kunst.

Es wird immer wieder behauptet, es wäre schwierig mit MFT-Kameras freizustellen. Mit diesem Objektiv kein Problem.

Und die Brennweite von 42.5 mm macht es durch den Cropfaktor 2 des MFT-Systems zu einem 85mm Objektiv. Ideal. Besser gehts nicht.

Deshalb die unbedingte Portraitempfehlung!!


Makroobjektiv Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm 1: 2.8 Macro


Wenn man so in der Welt herumfotografiert, kommt man schnell auf die Idee, auch ganz kleine Dinge ganz groß darzustellen. Versucht man es mit normalen Objektiven, merkt man ganz schnell, dass die „Naheinstellgrenze“ einen gar nicht so nah heranlässt, um das Objekt der Begierde möglichst groß abzubilden. Abhilfe schafft hier ein spezielles Makroobjektiv. Und das beste ist hier das 60mm Olympus Macro 2.8, es schafft sogar einen Abbildungsmaßstab 1:1.

 

In weiteren Beiträgen werden wir das ganze „Drumherum“ vorstellen (Blitze, Filter, Stative, etc.)

stay tuned…. es bleibt spannend

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