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Der Tag, An Dem Wir Fast Bahn Gefahren Wären … Oder … Fienchen Ist Da

Der Tag, an dem wir fast Bahn gefahren wären … oder … Fienchen ist da

Fahrzeugabholung

Montag:
Sehr freundlich wurden wir in unserer Zulassungsstelle behandelt. Die nette Sachbearbeiterin tippte die Daten unseres Fienchens in ihren Computer und fragte nach der Reifengröße. Ich sagte ihr 10.00-20 und bekam zu Antwort, dass sie das ja ablesen, sich aber überhaupt nicht vorstellen könne. Na ja, so meine Antwort in etwa sooo hoch (und zeigte bis etwas über den Tresen). was sie doch zu beeindrucken schien.

Jedenfalls erhielten wir ohne Probleme die Zuteilung der Kurzzeitkennzeichen und konnten das standesgemäße Kennzeichen auch gleich anfertigen lassen.

Die Zugfahrkarten waren bereits im Vorfeld gebucht worden, wir hatten uns sogar einen Erste Klasse Sitzplatz für wenige Euros Mehrkosten gegönnt und wollten ganz entspannt mit Bus, S-Bahn, ICE, Regionalzug und wieder Bus zu Philipp ins Hanfbachtal fahren, um unser Fienchen abzuholen.

Alles war organisiert, so dass am folgenden Tag eigentlich nichts mehr schiefgehen konnte. Dachten wir. Es sollte anders kommen.

Dienstag:
Da es in der Vergangenheit das eine oder andere Mal vorgekommen ist, dass der Bus Verspätung hatte, haben wir uns entschlossen, zum nahegelegenen Bahnhof zu fahren, um dort in die S-Bahn einzusteigen. Nun verhält es sich so, dass der nahegelegene Bahnhof nicht der Bahnhof ist, von dem aus wir mit dem Bus abgefahren wären. Seit wir jedoch die Regionalbahn kennen, hält jede S-Bahn auch an dem Bahnhof, an dem wir zusteigen wollten. Jede S-Bahn? Es gibt da offensichtlich so eine kleine Gallische S-Bahn, die sich nicht an althergebrachte Konventionen zu halten schien und an uns, die wir an der Bahnsteigkante warteten stumpf vorbeifuhr. Uns blieb nur noch schneidig abzugrüßen und uns einen Plan B zu überlegen.

Da die gebuchten Bahnverbindungen für uns nicht mehr erreichbar waren, blieb nur noch die Anreise mit dem PKW. Natürlich waren die Bahnkarten auch nicht mehr zurückgebbar. Mist.

Also tuckelten wir mit unserem kleinen TöffTöff ins Hanfbachtal um dort nach kurzer Einweisungsfahrt unser großes TöffTöff abzuholen.

Ich sage nur unsychronisiertes Getriebe, keine Lenkhilfe (= gibt Muckies in den Armen) und ein deutlich hörbarer Motor.

Mit Punkt 1 und 2 konnte ich mich einigermaßen arrangieren, gegen Punkt 3 halfen Ohrstöpsel, die bei der langen Autobahnfahrt das Geräuschniveau auf ein durchaus erträgliches aber leicht einschläferndes Maß verringerten.

Bedingt durch die eingelegten Pausen und die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h kamen wir erst im Dunkeln dann doch leicht geschafft daheim an.

Mittwoch:
Heute ist das Wetter schlichtweg gesagt zum davonlaufen. Sturm und Schneeregen quer. Trotzdem machten wir uns auf den Weg zur Zulassungsstelle und trafen dort wieder auf die beiden supernetten Sachbearbeiter.

Nach einiger zusätzlicher Schreibarbeit beim Erstellen der Fahrzeugunterlagen und einigen Schwierigkeiten beim Drucken der Kennzeichen (defekte Presse), können wir nun verkünden, dass das gesamte Zulassungsverfahren völlig problemlos verlaufen ist und unser Fienchen nun die neuen Kennzeichen mit dem begehrten H am Ende angeschraubt bekommen wird….. sobald der Wettergott etwas gnädiger sein wird.

Als nächstes werden wir uns das Fienchen dann erst einmal ganz genau Anschauen und wohl auch ein paar Proberunden drehen, um uns mit Schaltung usw. vertrauter zu machen.

Hier, eine kurze Regenpause ausnutzend, noch ein paar Impressionen vom Fienchen

Es bleibt spannend

… stay tuned

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