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Die Reise Beginnt

Die Reise beginnt


Die Reise beginnt.


Das wurde jetzt aber auch Zeit. Nach über vier Monaten in Deutschland, geht es endlich los. Das Kalenderblatt des virtuellen Kalenders im virtuellen Betriebssystem des zum Glück nichtvirtuellen Rechners zeigt Samstag, den 15. September 2018 an. Da es virtuell ist, gibt es aber keinen Spruch des Tages, der uns noch einige Stunden begleiten wird. Wir fahren einfach los. Stehen wir doch nach der Auflösung der „Ständigen Vertretung in Deutschland“ noch fast zwei Wochen mit einigen Unterbrechungen vor dem Haus von guten Freunden, die uns nicht nur mit ihrer sehr angenehmen Gesellschaft, sondern auch während der nicht nur angesagten, sondern auch tatsächlich stattfindenden Hundstage mit kühlen Getränken in wahrlich ausreichender Menge versorgt haben. Seid bedankt für Eure nicht nur Gastfreundschaft.

Doch es ist Samstag vormittag und die Taschentücher werden zum Abschied gezückt und begleiten uns noch einige Meter, bis wir hinter einer Böschung verschwinden.


Fienchen trifft Blue Turtle


Wir schlagen uns quer durch Norddeutschland nach Mittelhessen durch und besuchen auch hier liebe Freunde, die wir leider viel zu selten sehen. Wir verbringen gemeinsam nicht nur einen tollen Abend, sondern auch noch ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück. Wieder wird sich verabschiedet, wieder wird gewunken und schon sind wir wieder auf dem Weg, diesmal in Richtung Süden. Wir stellen erstaunt fest, dass selbst die kleinsten Orte so wie Ochsenhausen diverse Straßensperrungen kennen. Nach vielen Umwegen gelangen wir auf den Klosterparkplatz, wo wir eine Nacht verbringen.

Kaum aufgestanden und gefrühstückt, geht es auch schon wieder los. Wir treffen uns mit Alex, die ein paar Orte weiter nicht nur wohnt, sondern als einer der wenigen Menschen in Deutschland auch hervorragende Drehleiern zu bauen vermag.

Jetzt ist es soweit, jetzt wurde der langjährige Wunsch Realität und Lyggie bestellte sich ihre


Phoenix Abraxas


Allerdings wird sie noch bis Mitte nächsten Jahres warten müssen, denn die muss ja erst einmal gebaut werden und da Gut Ding bekanntlich Weile haben will, muss noch ein wenig Geduld aus dem Geduldsäckel herausgeholt werden.

Freudig nehmen wir unsere Fahrt wieder auf und es geht ein paar Kilometer weiter nach Kempten im Allgäu. Auch hier wurde es musikalisch. Denn ich habe mir bei Andreas von Purklang eine


Indianerflöte in D-Moll


auf Bestellung bauen lassen. Einzelanfertigung. Mit einem weißen Wolf als Totemtier. Aber ich werde hierzu noch einen anderen ausgiebigen Blogbeitrag machen, wenn wir erst einmal unser Zwischenziel, die Bretagne, erreicht und dort ein wenig Kraft haben sammeln können.

Denn kaum eine Stunde später startet schon wieder Fienchens Motor und wir rollen noch weiter Richtung Südpol, genauer mitten in die Schweiz hinein.

Wir fahren die vermeintlich schweizer Zollstelle an der Grenze an und wundern uns, dass wir noch auf österreichischem Territorium sind. Wir fahren nunmehr die richtige schweizer Zollstelle an und lassen uns eine Veteranenfahrzeugbescheinigung ausstellen. Das bedeutet keine Maut, keine Schwerlastverkehrsabgabe. Der nette Zöllner scheint so etwas nicht täglich zu machen, denn er muss erst mal nachfragen, welches Formular nun das richtige ist.


Feuerwehrfahrzeugbesichtigungstermin


Doch keine 10 Minuten später rollen wir weiter Richtung Süden. Unser Ziel ist die Firma Basisfahrzeuge.ch , wo wir uns ein ebensolches ansehen, welches es dann aber doch nicht werden wird.

Also schlagen wir uns weiter durch die Schweiz südlich von Zürich entlang und tanken erst einmal in Lörrach. Irgendwie kommt uns die Gegend bekannt vor und plötzlich sehen wir ihn: Den Waldparkplatz auf dem wir zusammen mit den Campofanten schon mal eine Pizza bestellt und gegessen hatten. Hier übernachten wir kurzerhand.

Wir stellen uns die Wecker, denn wir fahren schon früh los, wollen doch etliche Kilometer in Frankreich zurückgelegt werden.

Noch eine Nacht irgendwo nördlich von Besancon, dann wieder viele Kilometer, eine weitere Nacht zwischen Paris und Le Mans mitten im Wald bei einem Golfplatz gelegen (wo man sich ganz toll verstecken kann),

wieder mit Wecker aufgestanden und heute endlich angekommen:

Noch kurze 100 Kilometer bis zum Atlantik und schon stehen wir eingezwängt zwischen anderen joghurtbecherfarbenen Fahrzeugen auf einem Stellplatz und passen so gar nicht hierher. Doch für eine Nacht geht es, denn wir sind am Zwischenziel angekommen und werden die nächsten Tage erst einmal durchatmen und Kraft tanken.

Stay tuned… es bleibt spannend.

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