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Die Elektroanlage Teil 3 – Der Stromkasten

Die Elektroanlage Teil 3 – Der Stromkasten

Beitragsserien: Stromanlage im Wohnmobil

Hier nun er dritte Teil über unsere Elektrikanlage

Hier beschreiben wir, was wir alles im Stromkasten eingebaut haben

Der Stromkasten

Es wurde wie versprochen ziemlich spannend.

Doch zuerst wollen wir die Protagonisten vorstellen, die hier die Hauptrollen spielen werden.

Da ist zunächst unsere Batterie.

weltenbummlerinnen.de - Elektroanlage beim Selbstausbau des Fienchens, Steyr 680GL

Es handelt sich um eine 200Ah LiFePO4-Batterie, die ein ziemliches Loch in die Ausbaukasse gerissen hat. Doch nach sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile überzeugten uns dann doch die vermutete Nutzungsdauer, die Halbierung der Kapazität und die damit einhergehende Gewichts- und Platzeinsparung. Näheres wurde auf anderen Internetseiten viel besser und ausführlicher beschrieben, als wir es hier könnten.

Die vier Oberligaspieler (da auf dem Dach montiert) hatten wir ja bereits vorgestellt, unsere Solarmodule, die wir schon vor einiger Zeit montiert hatten.

Die Solarmodule

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Zwischen den Lüftungshutzen, die werksseitig montiert sind, passen genau vier Solarmodule, drei breitere und ein schmaleres. Wir wählten hierfür 3 x 150Wp und 1x100Wp, um die grösstmögliche Autarkie zu erreichen. Wir hatten bereits in einem älteren Post hierüber berichtet.

Die rechtssseitig zu sehenden Gewichte gehören natürlich nicht zur Anlage, sie waren zum Beschweren des seitlichen Aluwinkels während des Klebevorganges provisorisch hingestellt worden.

Die Anschlußkabel der Solarmodule führten wir zum nächsten Mitspieler im Stromteam, dem MPPT:

Der MPPT

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Von hier führt der Stromweg weiter zu den Verteilerschienen von gut und böse….. ähhhh… plus und minus.

Von hier geht es zu einem Bluetoothdongle, der uns die Anzeigewerte aufs Handy und Tablet zaubert. Bei der Installation muss man übrigens eine Bluetooth-Kopplung bestätigen. Die Zifernfolge, die hier eingegeben werden muss, lautet „000000“.

Um beim Anklemmen an die installierte Anlage keine Spannungsspitzen zu erzeugen, die eventuelle Beschädigungen hätten hervorrufen können, haben wir Sperrholzplatten aufs Dach gewuchtet, um die Solarmodule abzudecken. Zwischenzeitlich war es dunkel geworden, so dass sie keinen Strom mehr lieferten. Wir hätten wir uns diese Arbeit also locker sparen können.

Doch kommen wir zum nächsten Protagonisten, dem Shunt.

Der Shunt

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Von hier geht es zum Kontrollmonitor und zu einem weiteren Bluetoothdongle, der uns auch diese Anzeigewerte aufs Handy und Tablet zaubert.

Auch geht es vom Shunt weiter zum BMS, dem Batteriemanagementsystem.

Das Batteriemanagementsystem

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Einen weiteren Protagonisten haben wir auch angeschlossen, nämlich den Wechselrichter für 230V. Das Foto zeigt noch ein Modell für 1500W, welches wir aber zwischenzeitlich gegen einen Wechselrichter 1800W ausgetauscht hatten, um auch unsere Heißluftfritteuse bedienen zu können, die uns auf unseren Reisen begleitet:

Der Wechselrichter

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Der 24V/12V Wandler

Jetzt fehlte noch der 24/12V Wandler, um auch über die Lichtmaschine bzw. notfalls auch mal über die Fahrzeugbatterie unsere Stromanlage aufzufüllen

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Das Cyrix-Relais

Dem 24/12V Wandler war auch noch ein Cyrix-Relais vorgeschaltet, welches im Batteriekasten der Fahrzeugbatterie untergebracht wurde.

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Das Netzladegerät

Den krönenden Abschluss bildet noch das Netzladegerät, um unserer Stromanlage von außen Strom zuzuführen.

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Nun, seitdem all diese Geräte angeschlossen waren, sind wir stromautark und hatten schon daheim unser Stromverlängerungskabel zur Garage sprichwörtlich gekappt und „rausgeschmissen“. Selbst Staubsaugen mit unserem großen Kärcher funktionierte einwandfrei. Zwar sieht man ziemlich schnell, dass die Ladungskapazität bereits nach wenigen Minuten um 10 % abgesunken ist, doch füllt sie sich dank der Solargeschichte recht schnell wieder auf.

Bitte unbedingt beachten: Ohne Gewähr!!!

Im letzten Teil unseres Strombeitrages wird es darum gehen, wie Außenstrom ins Fienchen hineinkommt und wie die Verbindung zum Führerhaus hergestellt wird.

Stay tuned… es bleibt spannend.

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