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Der Kampf Mit Der Trilex-Felge

Der Kampf mit der Trilex-Felge

Um den Kampf mit der Trilex-Felge soll es in diesem Blogbeitrag gehen.

Eigentlich ist es ja ganz schlau gedacht. Da wird ein Allradfahrzeug, welches beim schweizer Militär eingesetzt worden ist, mit besonderen Felgen ausgestattet. Mit dreigeteilten Felgen. Trilex-Felgen halt.

Das bedeutet, dass die Felge aus drei Einzelteilen besteht, die zusammengesetzt eine Felge ergeben. Und diese Felge kann von einer Person ganz einfach auseinandergebaut und wieder zusammengesetzt werden.

Soweit die Theorie.

Wie bereits im letzten Blogpost berichtet, hatten wir ja versucht, die Vorderreifen zu tauschen, um die Folgen des vorhandenen Sägezahnprofils rückgängig zu machen. Hierbei zerstörten wir ein Ventil.

Der Schaden sollte nun heute behoben werden. Zu diesem Zweck hatten wir einen neuen Schlauch geordert und uns mit Talkum eingedeckt. Auch haben wir uns diesemal vorher in der Gebrauchsanleitung des Fienchens belesen und sogar einschlägige Videos auf Youtube angeschaut. Hier wird gezeigt, wie es ganz einfach geht.

Sollte also doch nicht so schwer sein, oder? Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht auch hinbekommen würden.

Also wurde als erstes der linke platte Vorderreifen demontiert und die Trilexfelge mittels eines innen eingesetzten Wagenhebers geöffnet

Das hat schon mal prima geklappt. Weiter so.

Als nächstes wurde das Felgenband, welches bei uns allerdings ziemlich fest und starr ist, herausgenommen und anschließend der alte Schlauch dem Rade entnommen.

Reifenwechsel bei Trilexfelgen - Kampf mit der Trilex-Felge

Die Freude über den schnellen Arbeitsfortschritt war schon deutlich spürbar.

Reifenwechsel bei TrilexfelgenReifenwechsel bei Trilexfelgen - Kampf mit der Trilex-Felge

Mit gehöriger Portion Talkum wurde nun der neue Schlauch in den Mantel hineingelegt.

Nun begannen allerdings die Schwierigkeiten. Das Felgenband, welches sich zwischen Felge und Schlauch befindet und ein Scheuern des Schlauches auf der Metallfelge verhindern soll, ließ sich nur nach mehreren Versuchen dazu überreden, seinen angestammten Platz einzunehmen. Erst als wir den Reifen hinstellten, gelang uns das Einpassen dieses sicherlich sinnvollen Teiles.

Nun wurde ein wenig Luft aufgepumpt.

Jetzt allerdings begann der K(r)ampf mit dem Einpassen der Felgenteile. Im Film sieht das alles so leicht und schön aus, wenn mal es allerdings vor Ort probiert, zeigen sich die Tücken des Alltags.

Wir benötigten drei Personen und drei Spanngurte (na ja, es war ja auch eine Trilex-Felge) und eine gehörige Portion Zeit, sowie diverse Gummihammerschläge, um die Einzelteile sinnvoll zu einer neuen Felge zu verbinden.

Irgendwie haben wir es dann auch hinbekommen. Aber es war nicht einfach und es war nicht leicht. Der Schweiß floss in Strömen und die Gewissheit wuchs zunehmend, dass wir diese Art Erfahrungen nicht mehr machen möchten.

Stay tuned, es bleibt spannend

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