skip to Main Content
B.A.D. – B.ack A.gain (in) D.eutschland

B.A.D. – B.ack A.gain (in) D.eutschland

B.A.D. bedeutet Back Again in Deutschland. Und das ist bad. Bedeutet es doch, dass unsere Reise nun bald einen gewaltigen Zwischenstop einlegen wird. Wir sind zurück. Es sagt sich so leicht: Way back home. Doch wo ist dieses Home eigentlich. Ist es nicht eigentlich dort, wo man sich wohlfühlt? Und wenn dem so ist, dann ist es heute hier und morgen dort. Wir haben in den letzten Monaten viele Male und zunehmend öfter das Gefühl gehabt, „zu Hause“ zu sein.

Was zeichnet dieses Home denn eigentlich aus? Man möchte sich dort gerne aufhalten.  Und so kreisen die Gedanken und kreieren omnispektrale Multiversen aus dem, was sein könnte…

Wir jedenfalls sind vom letzten Stellplatz, der mit dem lauten Froschgequake, am Sonntagmorgen weitergezogen, jedoch nicht ohne zuvor beim örtlichen Bäcker frische Croissants geordert zu haben. Waren die lecker!

 


Der Platz am See


Wir fanden einen schönen Stellplatz mitten im Nirgendwo, idyllisch in der Nähe eines Friedhofes gelegen. Direkt an einem großen Angelteich.

Hier konnte Luna nach Herzenslust mit ihrer Freundin Emmi herumtollen und viele viele Stöckchen aus dem See retten. Ob sie nun gerettet werden wollten, oder nicht, war dabei ziemlich egal. Wir jedenfalls mussten jedesmal vor der wassertriefenden Luna flüchten, wenn sie dem See entsprungen war, denn dann schaffte sie es, rasensprengergleich, mindestens 4 qm Fläche ordentlich zu beregnen.

Auf alle Fälle hatten wir eine ausgelastete Luna, die abends dann schnell ins Schnarchkoma fiel.

Und wir konnten die Spaziergänge in der näheren Umgebung super dafür Nutzen, den Bildsensor unserer Fotogeräte auszulasten.

Doch wie alles andere auch, fand die schöne Zeit irgendwann ein Ende und wir zogen weiter.


Plan B musste her


Wir hatten uns einen schönen Platz direkt an der Loire ausgesucht, an dem wir die nächsten Tage verbringen wollten. Auf Google Maps sah das auch noch ganz gut aus, was jedoch nicht zu sehen war, waren die allgegenwärtigen Absperrungen, die uns daran hinderten, eben jedes schöne Fleckchen aufzusuchen. Die Temperaturen waren an dem Tag auch auf knapp unter 30 Grad geklettert und so mussten wir noch einen neuen Platz suchen. Wir fanden ihn diverse Kilometer weiter. Aber getreu dem Motto:

Irgendwas ist halt immer

standen wir zunächst an einem großen Teich mit so vielen Fröschen, dass schon tagsüber ein unglaublicher Geräuschpegel herrschte.

Nachdem wir uns allerdings einige hundert Meter weitergestellt hatten, konnten wir trotzdem eine sehr ruhige Nacht dort verbringen.

Am nächsten Morgen wollten wir unser nächstes Ziel ansteuern.


Ein ruhiges Fleckchen an der Loire


Ja wir fanden es. Es war ruhig, wenngleich einige Einheimische den Weg, an dem wir standen, als Durchgangsstraße nutzten.

Die Anfahrt war etwas tricky, da fast alle Brücken die hierhin führten, für Fahrzeuge über 3,5t gesperrt waren. Also mussten wir uns erst einmal einen Weg dorthin bahnen.

Doch als wir dann dort standen, konnten wir eine total ruhige Nacht erleben. Doch wie gesagt: irgendwas ist immer: Auch hier. So hatte ein ortsansässiger Bauer sein nebenanliegendes Feld frisch gedüngt, so dass wir die Nacht in „frischer Landluft“ verbringen durften. Das veranlasste uns auch, am nächsten Tage unsere sieben Sachen zu packen und weiterziehen.


Au revoir, france


Wir hatten uns eine längere Tagesetappe herausgesucht und machten uns auf den Weg, Frankreich zu verlassen. Über sich endlos hinziehende, aber meist total gut ausgebaute Landstraßen ging es Richtung Germanien.

Hier bogen wir bald von der Autobahn ab und suchten uns einen sehr netten Wanderparkplatz in der Nähe von Lörrach aus, an dem wir nächtigen wollten.


Die Pizza kommt etwas später


Wir erreichten also einen Waldparkplatz, der sich auch ziemlich bald leerte und den wir somit für uns hatten.

Hier konnten wir es uns dann so richtig gutgehen lassen. So mit Stühle und Tische rausstellen, „Schwertern und Magie und so“ (war ein Insider).

Und wir konnten uns vom örtlichen Pizzabäcker mit der besten Bewertung nach vorheriger Absprache und Mitteilung unserer Koordinaten die seit einem halben Jahr allerbeste Pizza bringen lassen, die es überhaupt gab. Was gibt es schöneres, als total ausgehungert mitten im Wald eine dann auch noch super schmeckende Pizza Vegetaria ohne Käse und dafür mit geschätzten 3 Millionen frischen Beilagen zu genießen?

Die Nacht war ruhig, der nächste Morgen wurde dann wieder wuselig, es war halt ein Wanderparkplatz und viele Menschen parkten hier. Doch was solls.

Das Fienchen steht übrigens ganz hinten in der Ecke.

Nachher gehts dann noch ein Stückchen weiter, doch davon werden wir dann im nächsten Blogpost berichten.

Stay tuned… es bleibt spannend.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top